Foodcall / We-do.ai - Künstliche Essensbestellung

Julia Breil
16 August 2022

Mit „Foodcall“ erleichtert das Unternehmen We-do.ai sowohl hungrigen Essensgästen als auch Restaurantbesitzern das Leben: Per Sprach-Chatbot können Kunden ihre Takeaway- oder Delivery-Speisenbestellung per künstlicher Intelligenz auch in Hochbetriebszeiten aufgeben, ohne dass Mitarbeiter den Anruf entgegennehmen müssen.

Dank Künstlicher Intelligenz (KI) mit Spracherkennung soll der Chat-Bot Foodcall von We-do.ai als erster intelligenter Sprach-Chatbot für die Gastronomie in der Lage sein, alle eingehenden Telefonate von Restaurants automatisiert zu übernehmen, Bestellungen und Reservierungen aufzunehmen sowie Kundenanfragen und Anliegen weiterzuleiten. Damit unterscheide sich der Sprach-Chatbot zu beispielsweise „Alexa“ oder „Google Assistant“, die zwar Antworten auf Fragen liefern, jedoch keine Konversationen führen können, wie das Unternehmen mitteilt. Gastronomen sollen so entlastet und beim Service unterstützt werden und dadurch wertvolle Zeit im Betriebsprozess gewinnen.

Entlastung bei Personalmangel

„Künstliche Intelligenz ist in der Lage, die Arbeitswelt von Restaurants gewinnbringend zu revolutionieren“, erklärt Sebastian Hecker, Gründer der KI-Unternehmung We-do.ai. Die Künstliche Intelligenz erkenne sofort, ob es sich zum Beispiel um eine Bestellung handelt, und leite diese direkt an einen Bildschirm (Laptop, Pad) oder das Kassensystem des Restaurants weiter, sodass das Küchenteam direkt mit der Zubereitung beginnen kann. Der Sprach-Chatbot ist 24 Stunden pro Tag einsatzbereit, kann mehrere Telefonate gleichzeitig bedienen und merkt sich zum Beispiel die letzten getätigten Bestellungen inklusive der Vorlieben sowie die Lieferadressen der Kunden.

Multifunktionale Einsatzmöglichkeiten

Aber nicht nur Bestellungen und Reservierungen kann Foodcall seit der Markteinführung zu Beginn dieses Jahres bearbeiten, sondern auch andere Anliegen wie einen Anruf des Steuerberaters oder des Lebensmittellieferanten. Das Restaurant könne sich laut Hersteller somit auf die Zubereitung von Speisen sowie das Servieren oder das Ausliefern konzentrieren. Darüber hinaus ließen sich dem Unternehmen zufolge mithilfe des Sprach-Chatbots Fehler bei der Bestellungsaufnahme vermeiden, erläutert Hecker: „Gerade wenn die Restaurantküche in vollem Betrieb ist und Service-Mitarbeiter unter Druck stehen, kann es am Telefon leicht zu einer Fehlbestellung kommen. Mit Foodcall wird die Fehlerquote auf ein Minimum reduziert.“

Denn zum einen arbeite die Spracherkennungssoftware präzise, zum anderen habe der Kunde die Möglichkeit, die Bestellung noch einmal zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Auch für ausländische Restaurantbesitzer und Kunden biete die Spracherkennung einen enormen Vorteil: „Missverständnisse durch Sprachbarrieren sind mit der Nutzung des Dienstes wesentlich unwahrscheinlicher als bei der herkömmlichen Bestellabwicklung“, heißt es seitens des Sprach-Chatbots-Entwicklers.

Positive Prognose

„Die Resonanz auf den Telefon-Sprach-Chatbot innerhalb der Branche ist, trotz der aktuell schwierigen Lage für Gastronomen, überwältigend. Mit Foodcall haben wir ein leicht verständliches Produkt entwickelt, dessen Mehrwert in kürzester Zeit überzeugt hat und daher rasant wächst“, erklärt Sebastian Hecker. Neben Einzelrestaurants und Systemgastronomieketten strebt das Startup Partnerschaften mit Kassensystemherstellern, Händlern und Gastro-Webshop-Anbietern für Technik- und Vertriebskooperationen an.

jamVerlag GmbH · Neusser Straße 13 D-47877 Willich · Tel. +49 (0) 21 54 - 607 32-0 · Fax +49 (0) 21 54 - 607 32-20 · E-Mail: info @ jamverlag.de · © 2022